Das Rechnungsmodul macht Ihre Konsole zu dem Ort, an dem Sie offerieren, fakturieren und bezahlt werden. Es existiert, weil die meisten Selbstständigen aus einer Tabelle heraus fakturieren — und eine Tabelle weiss nicht, was sie bereits nummeriert hat.
Vor Ihrer ersten Rechnung
- Tragen Sie Ihre Absenderangaben ein: Firmenname, Adresse und Ihre MWST-Nummer, falls Sie eine haben. Sie werden auf jedes Dokument gedruckt, und das Gesetz verlangt sie.
- Legen Sie Ihre Nummerierung fest. Sie ist fortlaufend und pro Dokumentart — Offerten und Rechnungen zählen getrennt. Eine vergebene Nummer wird nie wiederverwendet.
- Ergänzen Sie Ihre IBAN, wenn Sie die Schweizer QR-Rechnung wollen.
Offerte, Rechnung, Gutschrift
Aus einer Offerte wird eine Rechnung, ohne sie neu zu tippen. Eine falsche Rechnung wird nicht gelöscht — Sie stellen eine Gutschrift dagegen aus. Das ist nicht unsere Regel: das Schweizer Obligationenrecht (Art. 958f) verlangt, dass ein ausgestelltes Dokument lesbar bleibt, wie es ausgestellt wurde.
Die QR-Rechnung
Für eine Rechnung in CHF mit IBAN wird die Schweizer QR-Rechnung auf der letzten Seite erzeugt: Ihre Kundin scannt sie mit ihrer Banking-App, und Betrag, Referenz und Konto füllen sich. Keine von Hand abgetippte IBAN, kein Zahlendreher, keine Zahlung, die eintrifft, ohne dass man weiss, welche Rechnung sie begleicht.
Ausserhalb der Schweiz
Das Modul ist nicht auf die Schweiz beschränkt. Ohne IBAN oder in einer anderen Währung erhalten Sie schlicht eine saubere Rechnung mit Ihren Angaben, Ihrer Nummerierung und Ihren Bedingungen — übersprungen wird nur die QR-Rechnung.
Schicken Sie sich die erste Rechnung selbst, bevor Sie eine an eine Kundin schicken. Sie sehen Ihr Layout, Ihre Nummerierung und Ihre Zahlungsangaben so, wie Ihre Kundin sie sieht — und in diesem Moment kostet eine Korrektur nichts.